Tutzinger Seetalk - Rund um die Christuskirche

In diesem Podcast erzählen Menschen, was sie an der Kirche haben, mit der Kirche haben, über die Kirche denken. Warum sie dort arbeiten, warum sie dabei bleiben, warum sie ausgetreten sind. Was sie vom Evangelium halten und wie wichtig es ihnen ist. Und wie sie die Kirche(n) so in zehn, zwanzig Jahren sehen. Was wird sich in Zukunft ändern? Was wird bleiben? Und... welche Rolle spielt da eigentlich Gott? – Gastgeberin des Tutzinger Seetalks ist Anke Schaefer. Sie ist spätberufene Theologin und war Journalistin. Jetzt ist sie in der ELKB auf dem Weg in den Pfarrberuf. Dazu macht sie zwei Jahre lang ein Vikariat in der Gemeinde Tutzing am Starnberger See. Eines zeigt sich deutlich: Die „Ressource Segen“ ist nach wie vor sehr gefragt!

Tutzinger Seetalk - Rund um die Christuskirche

Neueste Episoden

Tutzinger Seetalk (19): „Wir brauchen Experimentierräume!“

Tutzinger Seetalk (19): „Wir brauchen Experimentierräume!“

12m 47s

Sebastian Morgner berät Führungskräfte in Transformationsprozessen und kann sich ein Land ohne christliche Werte als Heimat nicht vorstellen. In einer Zeit der „kollektiven Verunsicherung“ könne die Kirche den Bedarf nach Spiritualität und Glauben decken, meint er. Leider komme sie aber eher bürokratisch und schwerfällig daher. Gar nicht schwerfällig ist der Ratatouille-Gottesdienst, den er mit acht anderen Ehrenamtlichen einmal im Monat in der evangelischen Gemeinde Ammersee-West in Dießen am Ammersee gestaltet. Jeder bringt was mit, was zum Ratatouille zusammengekocht wird. Mal wird gemalt, mal musiziert, mal philosophiert und von mal zu mal wird die Kirche voller.

 Tutzinger Seetalk (18): „Wir müssen den Kirchenraum immer wieder neu erfinden!“

Tutzinger Seetalk (18): „Wir müssen den Kirchenraum immer wieder neu erfinden!“

13m 6s

Der Künstler Christian Hörl schafft sakrale Räume. Vor 10 Jahren hat er die Tutzinger Christuskirche im Innern neu gestaltet. Einfache Materialien wie Messing, Eiche und Beton setzt er ein. Er sagt, die Gesellschaft brauche sakrale Räume genauso wie Bibliotheken, Schwimmbäder, Turnhallen und Supermärkte. Konfessionelle Symbole sind für ihn dabei nicht so wichtig. Die Architektur selbst müsse „ein sakrales Gefühl auslösen“. Dabei spielt das Licht eine entscheidende Rolle. Am Sonntag, den 2. August 2026 ist er um 12.30 Uhr zum Künstlergespräch in der Tutzinger Christuskirche zu Gast! Kommen Sie zahlreich!

Tutzinger Seetalk (17): „Seid stille, dann werdet ihr stark sein!“

Tutzinger Seetalk (17): „Seid stille, dann werdet ihr stark sein!“

12m 44s

Thea Vogt ist die Beauftragte der ELKB für die Ausbildung in christlicher Meditation. Sie ist auch "geistliche Mentorin" für Vikar*innen. Stille ist kostbar, sagt sie, ein "wunderbares Angebot Gottes". Spiritualität sei der „Grundstrom“ für den Beruf der Pfarrer*in. Auf dem Schwanberg, in der Nähe von Würzburg, hat Thea Vogt ihr Büro. Neben dem evangelischen Frauenkloster der „Communität Casteller Ring“. Alle Gäste sind eingeladen, in deren Kirche - St. Michael - das Stundengebet mitzubeten. Warum schweigen und beten hier ganz einfach gelingt? Hören Sie rein!

Tutzinger Seetalk (16): „Kirche wird sich öffnen ins Gemeinwesen!“

Tutzinger Seetalk (16): „Kirche wird sich öffnen ins Gemeinwesen!“

11m 0s

Gunnar Dillschneider ist Diakon und Fernsehredakteur. Er arbeitet für den Evangelischen Presseverband und beliefert die Medien mit „christlichen“, bzw. „evangelischen“ Inhalten. Thema sei, wie das Leben auch in prekären Situationen gelingen kann. Und wie die Bibel oder auch Seesorge dabei hilft. „Konstruktiver Journalismus“ sei das. Bei Pro Sieben/SAT 1 erreicht Dillschneider mit seinen Berichten 750.000 Zuschauer*innen. Zu „churchy“ dürfe es nicht sein, dafür aber verständlich für alle. Er ist überzeugt: Kirche muss sich insgesamt öffnen ins Gemeinwesen.