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 Tutzinger Seetalk (18): „Wir müssen den Kirchenraum immer wieder neu erfinden!“

Tutzinger Seetalk (18): „Wir müssen den Kirchenraum immer wieder neu erfinden!“

13m 6s

Der Künstler Christian Hörl schafft sakrale Räume. Vor 10 Jahren hat er die Tutzinger Christuskirche im Innern neu gestaltet. Einfache Materialien wie Messing, Eiche und Beton setzt er ein. Er sagt, die Gesellschaft brauche sakrale Räume genauso wie Bibliotheken, Schwimmbäder, Turnhallen und Supermärkte. Konfessionelle Symbole sind für ihn dabei nicht so wichtig. Die Architektur selbst müsse „ein sakrales Gefühl auslösen“. Dabei spielt das Licht eine entscheidende Rolle. Am Sonntag, den 2. August 2026 ist er um 12.30 Uhr zum Künstlergespräch in der Tutzinger Christuskirche zu Gast! Kommen Sie zahlreich!

Tutzinger Seetalk (17): „Seid stille, dann werdet ihr stark sein!“

Tutzinger Seetalk (17): „Seid stille, dann werdet ihr stark sein!“

12m 44s

Thea Vogt ist die Beauftragte der ELKB für die Ausbildung in christlicher Meditation. Sie ist auch "geistliche Mentorin" für Vikar*innen. Stille ist kostbar, sagt sie, ein "wunderbares Angebot Gottes". Spiritualität sei der „Grundstrom“ für den Beruf der Pfarrer*in. Auf dem Schwanberg, in der Nähe von Würzburg, hat Thea Vogt ihr Büro. Neben dem evangelischen Frauenkloster der „Communität Casteller Ring“. Alle Gäste sind eingeladen, in deren Kirche - St. Michael - das Stundengebet mitzubeten. Warum schweigen und beten hier ganz einfach gelingt? Hören Sie rein!

Tutzinger Seetalk (16): „Kirche wird sich öffnen ins Gemeinwesen!“

Tutzinger Seetalk (16): „Kirche wird sich öffnen ins Gemeinwesen!“

11m 0s

Gunnar Dillschneider ist Diakon und Fernsehredakteur. Er arbeitet für den Evangelischen Presseverband und beliefert die Medien mit „christlichen“, bzw. „evangelischen“ Inhalten. Thema sei, wie das Leben auch in prekären Situationen gelingen kann. Und wie die Bibel oder auch Seesorge dabei hilft. „Konstruktiver Journalismus“ sei das. Bei Pro Sieben/SAT 1 erreicht Dillschneider mit seinen Berichten 750.000 Zuschauer*innen. Zu „churchy“ dürfe es nicht sein, dafür aber verständlich für alle. Er ist überzeugt: Kirche muss sich insgesamt öffnen ins Gemeinwesen.

Tutzinger Seetalk (15): „Niemand muss in Indien suchen, was wir hier haben!“

Tutzinger Seetalk (15): „Niemand muss in Indien suchen, was wir hier haben!“

12m 29s

Andrea Salchow ist spätberufene Theologin und Vikarin in der ELKB. Sie hatte einen guten Job in der Autoindustrie, als sie beschloss, sich auf den Weg ins Pfarramt zu machen. Sie ist in der DDR aufgewachsen, wo niemand in ihrem Umfeld gebetet hat - außer ihr: Heimlich unter dem Tisch. Jetzt will sie Brücken bauen und dazu beitragen, dass das Wort „Gott“ niemandem mehr peinlich ist und dass es gesellschaftsfähiger wird, über den Glauben zu reden.

Tutzinger Seetalk (14):

Tutzinger Seetalk (14): "Die Kirche muss jetzt zu den Leuten gucken!"

11m 59s

Nicole Bercher von Jordan ist Vertrauensfrau im Tutzinger Kirchenvorstand. Sie investiert viel Zeit in ihr Ehrenamt. Dieses Gespräch führten wir, nachdem sie gerade die neue Küche im Gemeindehaus organisiert und eingeräumt hatte. Oft übernimmt sie den Lektorinnen-Dienst. In Zukunft wird sich viel in der Kirche ändern, meint sie. Es könnte womöglich unpersönlicher werden, weil weniger Hauptamtliche dort arbeiten werden. Aber im Wandel könnte ein Chance liegen: "Früher mussten die Leute zur Kirche gucken, jetzt muss die Kirche zu den Leuten gucken!"

Tutzinger Seetalk (13):

Tutzinger Seetalk (13): "Kirche muss konsequent gastfreundlich werden!"

12m 55s

Michael Kaminski ist 80-90 Tage im Jahr pilgernd unterwegs. Wenn er als Pilger-Beauftragter der ELKB neben den Menschen hergeht, hört er zu und gibt Impulse. Im Gehen, so sagt er, können auch schwere Geschichten leichter erzählt werden. Denn sie werden in die Natur hinein erzählt und die… antwortet womöglich. Gott sei mit auf dem Weg, sagt Kaminski und mache uns sensibel für seine Botschaften. Durch äußere Bewegung komme man auch innerlich in Bewegung. Und die Kirche? Müsse konsequent gastfreundlich werden, sagt Kaminski. Dann hätte sie gute Chancen auf eine reiche Zukunft. „Weil die Menschen, die dann kommen - Segen ins...

Tutzinger Seetalk (12):

Tutzinger Seetalk (12): "Wer singt - betet doppelt!"

13m 0s

Brigitte Ginzel lebt in Tutzing, aber vor allem in Ungarn. Sie und ihr Mann haben dort ein Weingut. Ob hier oder dort: Jeden Sonntag geht sie in die Kirche. Sie will danken, beten und vor allem: Singen. Im Gottesdienst sei Singen sehr wichtig, meint sie, denn das mache glücklich. Insofern gibt sie der Vikarin ehrenamtlich Gesangsstunden. Was die Zukunft der Kirche betrifft, sagt sie, wenn die Kirche kleiner wird, müssen die Gemeindeglieder sie vielleicht wie in ihrem Ort in Ungarn selbst tragen: „Das spornt die Leute an – wir wissen dann wieder, wofür wir unser Geld geben!“

Tutzinger Seetalk (11): „Die Kirche wird kleiner aber bewusster werden!“

Tutzinger Seetalk (11): „Die Kirche wird kleiner aber bewusster werden!“

13m 39s

UllaMariam Hoffmann ist eine Frau mit zwei Berufungen. Sie ist Missions-Benediktinerin und Oberärztin auf der Palliativstation im Tutzinger Krankenhaus. Sie war im Leben schon früh mit Krankheit konfrontiert und begleitet heute Menschen in der letzten Lebensphase. Sie sagt, alle Mitarbeiter*innen auf der Palliativstation haben „den Hauch einer Ahnung, dass das Leben hier auf Erden nicht das einzig und allein gültige ist“. Um ihre Arbeit zu tun, helfen ihr die Stundengebete und auch die Psalmen. Und was die Zukunft der Kirche betrifft, sagt sie: „Die Kirche wird kleiner und bewusster werden, ich bin mir sicher, dass es völlig anders weitergehen wird,...

Tutzinger Seetalk (10): „Das ist eine Zeit der Mutigen!

Tutzinger Seetalk (10): „Das ist eine Zeit der Mutigen!"

13m 54s

Elena Johnston hat Theologie studiert, wollte ins Pfarramt, hat sich aber dann anders entschieden. Heute arbeitet sie in der Baubranche und sagt: Umwege erhöhen die Ortskenntnis, das gilt auch für den Lebensweg. Ehrenamtlich ist sie der Kirche verbunden geblieben. Sie engagiert sie sich im Tutzinger Kirchenvorstand und im Dekanatsausschuss. An die Kirche der Zukunft hat sie konkrete Fragen. Zum Beispiel: Wie kann jeder und jede in der Kirche einen Platz finden? Und könnte man das Kirchengebäude eigentlich auch für Feste nutzen? Im Tutzinger Seetalk erzählt sie aber auch über das, was sie durch's Leben trägt.

Tutzinger Seetalk (9): „Die Evangelische Kirche ist eine Bildungskirche!“ 

Tutzinger Seetalk (9): „Die Evangelische Kirche ist eine Bildungskirche!“ 

14m 14s

Udo Hahn ist Pfarrer aus Leidenschaft. Er sieht sich als Übersetzer der Bibel. Er will zuhören, Fragen formulieren, im Dialog mit den Menschen Antworten suchen. So leitet er seit 2011 die Evangelische Akademie Tutzing, eine von 16 Evangelischen Akademien in Deutschland. Es ist eine Herausforderung, eine schwarze Null im Akademie-Haushalt zu schreiben. Dabei sind die Bedingungen richtig gut. Udo Hahn hat das Privileg in einem Schloss, direkt am Starnberger See zu den Tagungen einzuladen. Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Theologie, Philosophie, Medizin oder auch aus der Bioethik stehen auf dem Programm und werden mit den Gästen reflektiert und diskutiert. Die...