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Tutzinger Seetalk (22): „Das ist ein Kitt, der die nächsten Jahre noch hält!

Tutzinger Seetalk (22): „Das ist ein Kitt, der die nächsten Jahre noch hält!"

13m 37s

Sepp Steigenberger war 18 Jahre (bis 2020) Bürgermeister in der Gemeinde Bernried am Starnberger See (nahe Tutzing). Unter seiner Ägide kaufte die Gemeinde Bernried das Gebäude der Missions-Benediktinerinnen, unter der Bedingung, dass die Schwestern hier weiter präsent sind und beten. Sepp Steigenberger selbst feiert jedes Jahr am 15. August das Fest zu Maria Himmelfahrt mit. Er betet den Rosenkranz über Mikrophon, so dass alle mitbeten können. Solche spirituellen Feste wirken wir ein Kitt für eine Dorfgemeinschaft, der noch ein Weilchen hält, meint er.

Tutzinger Seetalk (21): „Trauerwanderungen tragen dazu bei, Trauer gut zu gestalten!

Tutzinger Seetalk (21): „Trauerwanderungen tragen dazu bei, Trauer gut zu gestalten!"

13m 8s

Knut Waldau ist der katholische Klinikseelsorger im Tutzinger Krankenhaus. Er bietet ab 27. September jeden letzten Sonntag im Monat eine zweistündige Trauerwanderung an (Treffpunkt Roncalli-Haus, 15 Uhr). Im Gehen, so sagt er, kann jede Art der Trauer gut gestaltet werden: In Gesprächen, aber auch im Schweigen. Als Vikarin wandere ich mit. Knut Waldau hat lange im Murnauer Unfallkrankenhaus gearbeitet, jetzt ist er seit neun Jahren in Tutzing, mit besonderer Anbindung an die Palliativstation. Schnell Trost spenden mittels spiritueller Tablette? Das sei seine Sache nicht, sagt er. Er wartet geduldig auf den Moment, in dem Trost oder Hoffnung in der Patientin,...

Tutzinger Seetalk (20): „Es geht um Befreiung zu einem erfüllten Leben!“

Tutzinger Seetalk (20): „Es geht um Befreiung zu einem erfüllten Leben!“

14m 30s

Ann-Stephane Schäfer, Sylvia Vieth, Thom Finley, Stefan Huber und ich, Anke Schaefer, haben in Frankfurt am Main berufsbegleitend den MainMaster für Evangelisch-Theologische Studien absolviert (oder sind noch dabei). Vier von uns sind auf dem Weg ins Pfarramt. An diesem Augustwochenende waren wir nahe Tutzing in Bernried im Kloster der Missionsbenediktinerinnen zu Gast. Maria Himmelfahrt. Wir erlebten berückende Gottesdienste mit Kräutersegnungen und in der Nacht eine schimmernde Lichterprozession durch den kleinen Ort am Starnberger See. Wir haben das Ave Maria gehört, im See gebadet und sehr viel diskutiert. Über die Frage, wie die Evangelische Kirche gut in die Zukunft kommt.

Tutzinger Seetalk (19): „Wir brauchen Experimentierräume!“

Tutzinger Seetalk (19): „Wir brauchen Experimentierräume!“

12m 47s

Sebastian Morgner berät Führungskräfte in Transformationsprozessen und kann sich ein Land ohne christliche Werte als Heimat nicht vorstellen. In einer Zeit der „kollektiven Verunsicherung“ könne die Kirche den Bedarf nach Spiritualität und Glauben decken, meint er. Leider komme sie aber eher bürokratisch und schwerfällig daher. Gar nicht schwerfällig ist der Ratatouille-Gottesdienst, den er mit acht anderen Ehrenamtlichen einmal im Monat in der evangelischen Gemeinde Ammersee-West in Dießen am Ammersee gestaltet. Jeder bringt was mit, was zum Ratatouille zusammengekocht wird. Mal wird gemalt, mal musiziert, mal philosophiert und von mal zu mal wird die Kirche voller.

 Tutzinger Seetalk (18): „Wir müssen den Kirchenraum immer wieder neu erfinden!“

Tutzinger Seetalk (18): „Wir müssen den Kirchenraum immer wieder neu erfinden!“

13m 6s

Der Künstler Christian Hörl schafft sakrale Räume. Vor 10 Jahren hat er die Tutzinger Christuskirche im Innern neu gestaltet. Einfache Materialien wie Messing, Eiche und Beton setzt er ein. Er sagt, die Gesellschaft brauche sakrale Räume genauso wie Bibliotheken, Schwimmbäder, Turnhallen und Supermärkte. Konfessionelle Symbole sind für ihn dabei nicht so wichtig. Die Architektur selbst müsse „ein sakrales Gefühl auslösen“. Dabei spielt das Licht eine entscheidende Rolle. Am Sonntag, den 2. August 2026 ist er um 12.30 Uhr zum Künstlergespräch in der Tutzinger Christuskirche zu Gast! Kommen Sie zahlreich!

Tutzinger Seetalk (17): „Seid stille, dann werdet ihr stark sein!“

Tutzinger Seetalk (17): „Seid stille, dann werdet ihr stark sein!“

12m 44s

Thea Vogt ist die Beauftragte der ELKB für die Ausbildung in christlicher Meditation. Sie ist auch "geistliche Mentorin" für Vikar*innen. Stille sei kostbar, sagt sie, ein "wunderbares Angebot Gottes". Spiritualität sei der „Grundstrom“ für den Beruf der Pfarrer*in. Auf dem Schwanberg, in der Nähe von Würzburg, hat Thea Vogt ihr Büro. Neben dem evangelischen Frauenkloster der „Communität Casteller Ring“. Alle Gäste sind eingeladen, in deren Kirche - St. Michael - das Stundengebet mitzubeten. Warum schweigen und beten hier ganz einfach gelingt? Hören Sie rein!

Tutzinger Seetalk (16): „Kirche wird sich öffnen ins Gemeinwesen!“

Tutzinger Seetalk (16): „Kirche wird sich öffnen ins Gemeinwesen!“

11m 0s

Gunnar Dillschneider ist Diakon und Fernsehredakteur. Er arbeitet für den Evangelischen Presseverband und beliefert die Medien mit „christlichen“, bzw. „evangelischen“ Inhalten. Thema sei, wie das Leben auch in prekären Situationen gelingen kann. Und wie die Bibel oder auch Seesorge dabei hilft. „Konstruktiver Journalismus“ sei das. Bei Pro Sieben/SAT 1 erreicht Dillschneider mit seinen Berichten 750.000 Zuschauer*innen. Zu „churchy“ dürfe es nicht sein, dafür aber verständlich für alle. Er ist überzeugt: Kirche muss sich insgesamt öffnen ins Gemeinwesen.

Tutzinger Seetalk (15): „Niemand muss in Indien suchen, was wir hier haben!“

Tutzinger Seetalk (15): „Niemand muss in Indien suchen, was wir hier haben!“

12m 29s

Andrea Salchow ist spätberufene Theologin und Vikarin in der ELKB. Sie hatte einen guten Job in der Autoindustrie, als sie beschloss, sich auf den Weg ins Pfarramt zu machen. Sie ist in der DDR aufgewachsen, wo niemand in ihrem Umfeld gebetet hat - außer ihr: Heimlich unter dem Tisch. Jetzt will sie Brücken bauen und dazu beitragen, dass das Wort „Gott“ niemandem mehr peinlich ist und dass es gesellschaftsfähiger wird, über den Glauben zu reden.

Tutzinger Seetalk (14):

Tutzinger Seetalk (14): "Die Kirche muss jetzt zu den Leuten gucken!"

11m 59s

Nicole Bercher von Jordan ist Vertrauensfrau im Tutzinger Kirchenvorstand. Sie investiert viel Zeit in ihr Ehrenamt. Dieses Gespräch führten wir, nachdem sie gerade die neue Küche im Gemeindehaus organisiert und eingeräumt hatte. Oft übernimmt sie den Lektorinnen-Dienst. In Zukunft wird sich viel in der Kirche ändern, meint sie. Es könnte womöglich unpersönlicher werden, weil weniger Hauptamtliche dort arbeiten werden. Aber im Wandel könnte ein Chance liegen: "Früher mussten die Leute zur Kirche gucken, jetzt muss die Kirche zu den Leuten gucken!"

Tutzinger Seetalk (13):

Tutzinger Seetalk (13): "Kirche muss konsequent gastfreundlich werden!"

12m 55s

Michael Kaminski ist 80-90 Tage im Jahr pilgernd unterwegs. Wenn er als Pilger-Beauftragter der ELKB neben den Menschen hergeht, hört er zu und gibt Impulse. Im Gehen, so sagt er, können auch schwere Geschichten leichter erzählt werden. Denn sie werden in die Natur hinein erzählt und die… antwortet womöglich. Gott sei mit auf dem Weg, sagt Kaminski und mache uns sensibel für seine Botschaften. Durch äußere Bewegung komme man auch innerlich in Bewegung. Und die Kirche? Müsse konsequent gastfreundlich werden, sagt Kaminski. Dann hätte sie gute Chancen auf eine reiche Zukunft.