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Tutzinger Seetalk (5): „Kirche erinnert uns: Es gibt Dinge, die sind größer als du!“

Tutzinger Seetalk (5): „Kirche erinnert uns: Es gibt Dinge, die sind größer als du!“

‧ 10m 0s

Boris Innecken ist im Kirchenvorstand, er hat das Titelbild zu diesem Podcast gestaltet. Sieht nach Segen aus, oder? Er ist 40, steht mitten im Leben, ist erfolgreicher Designer. Er sagt, Kirche erinnert uns an die zentralen Prinzipen, die eine Gemeinschaft tragen und daran, dass es Dinge gibt, die größer sind als wir. In Kirche sei Platz für die ungelösten Fragen. Boris Innecken ist geprägt von Lindenbichl, dem legendären Zeltlager im Staffelsee. Er ist dort als Jugendlicher gewesen, später als Ausbilder. Seine Frau hat er dort kennen gelernt. Inzwischen hat er selbst Kinder. Sind sie getauft? Darüber sprechen wir!

Tutzinger Seetalk (4): „Ich arbeite auf der spirituellen Ebene!“

Tutzinger Seetalk (4): „Ich arbeite auf der spirituellen Ebene!“

‧ 13m 53s

Johannes Pfeiffer ist Künstler aus Feldafing und ein spiritueller Mensch. Er zeigt bis Ende März 2026 in der Tutzinger Christuskirche ein Werk aus giftgrünen Licht-Worten. Sie erscheinen überraschend und mysteriös an der Wand hinter dem Altar. „Mene Mene Tekel“ steht da. Johannes Pfeiffer erzählt von seinem künstlerischen Schaffen, aber auch von seiner schwierigen kirchlichen Sozialisierung. Ihm geht es in seiner Kunst weniger um einen christlichen, als vielmehr um einen spirituellen Zugang. Am Dienstag, 17.3.2026 ist er um 19 Uhr zum Künstlergespräch in der Christuskirche in Tutzing zu Gast.

Tutzinger Seetalk (3): „Raus aus dem Kleinklein – in größeren Räumen zu denken macht Spaß!“

Tutzinger Seetalk (3): „Raus aus dem Kleinklein – in größeren Räumen zu denken macht Spaß!“

‧ 12m 45s

Tobias Möller ist 22 Jahre alt und der Jugendvertreter im Kirchenvorstand. Er beobachtet, dass nur noch wenige junge Menschen in der Gemeinde Tutzing mitarbeiten. Daher begrüßt er es, dass das Dekanat Weilheim sich in Regionen aufgeteilt hat und es in der Region Nord (Starnberg, Berg, Feldafing-Pöcking, Tutzing und Penzberg) nun eine Pfarrstelle ganz allein für die Jugendarbeit gibt. Tobias Möller will raus aus dem Kleinklein der einzelnen Gemeinden und sagt, Jugendarbeit in größeren regionalen Räumen spare Ressourcen und mache mehr Spaß. Dass die Jugendlichen dabei größere Strecken fahren müssen, um sich zu treffen, das sei kein Problem. „Wir sind flexibel!“,...

Tutzinger Seetalk (2) – „Segen? Da geht noch richtig viel!“

Tutzinger Seetalk (2) – „Segen? Da geht noch richtig viel!“

‧ 13m 53s

Jörg Hammerbacher ist nicht nur Dekan in Weilheim, sondern auch Motorradpfarrer. Er segnet schon mal mit Segenswasser aus Benzinkanistern schwere Maschinen. Die "Ressource Segen" müsse die Kirche mehr nutzen, sagt er. Jörg Hammerbacher will das Evangelium nicht verkünden, sondern kommunizieren. Er sagt, die Evangelische Kirche lebe von der Sensibilität für die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Menschen und diese Sensibilität müsse sich mit einer soliden Theologie verbinden. Für Kirche dürfe man auch (missionarisch) werben. Und wenn die Menschen trotzdem weiter austreten und das Kirchensteueraufkommen weiter sinkt? Wird das nicht das Ende der Evangelischen Kirche sein, sagt er.

Tutzinger Seetalk (1) -

Tutzinger Seetalk (1) - "Ich habe Sorge vor der Eventisierung der Kirche!"

‧ 13m 10s

Beate Frankenberger ist Pfarrerin in Tutzing. Sie bringt Kunst und Kultur in den modernen Tutzinger Kirchenraum. Hat sie doch viele Jahre zuvor in der Münchner Innenstadt in der "Kathedrale" St. Lukas gearbeitet. Die Gemeinde dort an der Isar setzt auf ein schillerndes Kulturprogramm. Trotz dieser guten Erfahrungen betont Beate Frankenberger: Events allein können die Zukunft der Kirche nicht sein. Eine Kirche der Zukunft müsse auch dem Religionsunterricht, der Jugendarbeit, den verschiedenen Gottesdienstformaten und der Seelsorge große Bedeutung zumessen.